

Eine Mütterkur ist eine medizinische Maßnahme zur Rehabilitation oder Prävention. In stationären Einrichtungen können sich Frauen erholen und den Alltag vergessen.
Mehrfachbelastung, mangelnde Anerkennung und Stress führen oft zu komplexen Gesundheitsproblemen bei Frauen mit Familienverantwortung. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Atem- und Hauterkrankungen, Erschöpfungssyndrome bis hin zu Burn out, Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates, Übergewicht und psychosomatische Erkrankungen.
Die stationären Einrichtungen, die sich auf Mütterkuren spezialisiert haben, behandeln durchgängig ganzheitlich und frauenspezifisch. Den Schwerpunkt einer solchen Kur bilden medizinische, physiotherapeutische und psychosoziale Therapien. Dabei ist der Abstand von der Familie ein zentraler Bestandteil der Maßnahme. Frei von den alltäglichen häuslichen Verpflichtungen können Frauen sich auf sich besinnen, sich körperlich fit machen und lernen, krankmachende Faktoren im Familienalltag zu vermeiden bzw. den persönlichen Umgang mit unabänderlichen äußeren Einflüssen zu verbessern. Eigenverantwortlichkeit und Hilfe zur Selbsthilfe stehen dabei im Mittelpunkt.
Einige Mütterkurhäuser haben sich auf bestimmte Schwerpunktmaßnahmen spezialisiert, zum Beispiel mit folgenden Themen:
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